Förderprogramm Wiesel

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Hermelin, Foto: Ueli Eberhard

In der Schweiz deuten alle Anzeichen stark darauf hin, dass die Bestände des Hermelins und des Mauswiesels rückläufig sind. Deshalb sollten ihre Lebensräume ökologisch aufwertet und vernetzt werden.

Die Stiftung WIN Wieselnetz hat sich mit dem Projekt «Wiesellandschaft Schweiz» zum Ziel gesetzt, Wieselpopulationen in der gesamten Schweiz zu sichern. Im Mittelland (West-Ost-Verbindung) werden in mehreren Populationsräumen Projekte zur Wieselförderung lanciert. Mit Hilfe dieser Projekte schaffen verschiedene Akteure im ganzen Mittelland geeignete Wiesel-Lebensräume.

Im «Förderprogramm Wiesel Irchel–Weinland» engagiert sich auch der Naturschutzverein Bülach für Hermelin, Mauswiesel, Iltis und Co. Am Rhinsberg, auf der Vernetzungsachse von Stadel bis nach Humlikon, wurde am 6. und 9. April mit Bülacher Schülern aus sechs Klassen aus den Schulhäusern Böswisli und Lindenhof 24 Asthaufen aufgeschichtet. Diese dienen den Kleintieren als Unterschlupf und können auch für die Jungenaufzucht genutzt werden. Sechs der Wieselbauten haben Spurentunnels erhalten. Damit lassen sich mit einer Art Stempelkissen und Papier die Pfotenspuren der Tiere nachweisen und den Erfolg kontollieren.  Damit leisten der Naturschutzverein einen lokalen Beitrag zur Erhaltung der Wieselpopulationen in der Schweiz.

Zürcher UnterländerUnterland Zeitung 

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Kinder- und Jugendexkursion zum Thema Äpfel, Most und Wiesel